Aktuelles: Großrinderfeld

Seitenbereiche

Diese Website verwendet Cookies und/oder externe Dienste

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, würden wir gerne Cookies verwenden und/oder externe Daten laden. Durch Bestätigen des Buttons „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Dienste zu. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.

Cookie-Banner
Funktionell

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

Google Analytics

Dies ist ein Webanalysedienst.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Analyse
Einwilligungshinweis

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
  • Pixel-Tags
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Addresse
  • Geräte-Informationen
  • Browser-Informationen
  • Standort-Informationen
  • Referrer-URL
  • Nutzungsdaten
  • JavaScript-Support
  • Flash-Version
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • App-Aktualisierungen
  • Besuchte Seiten
  • Klickpfad
  • Downloads
  • Kaufaktivität
  • Widget-Interaktionen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Aufbewahrungsfrist hängt von der Art der gespeicherten Daten ab. Jeder Kunde kann festlegen, wie lange Google Analytics Daten aufbewahrt, bevor sie automatisch gelöscht werden.

Datenempfänger
  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen
Essentiell

Diese Technologien sind erforderlich, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren.

Online-Formulare

Ermöglicht die Bedienung von Online-Formularen.

Verarbeitungsunternehmen
Gemeinde Großrinderfeld
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Login auf der Website

Ermöglicht das Anmelden in einem Login-Bereich auf der Website.

Verarbeitungsunternehmen
Gemeinde Großrinderfeld
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Willkommen im schönen Großrinderfeld
mit seinen Ortsteilen Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan
Herrliche Landschaft
Unser Rathaus
Willkommen im schönen Großrinderfeld
mit seinen Ortsteilen Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan
Herrliche Landschaft
Unser Rathaus

Hauptbereich

Hilfe für die Ukraine

Artikel vom 30.03.2022

Hilfe, die ankommt

9.4.2022

Liebe Freunde und Unterstützer der Menschen in der Ukraine,

nach unserem Spendenaufruf und der gemeinsamen Initiative der Familie Müller, Haas und Hein aus Weikersheim Mitte März, kamen in kurzer Zeit so viele Spenden zusammen, dass wir vergangenes Wochenende bereits eine weitere LKW-Ladung mit Hilfsgütern in die Ukraine fuhren. Hans-Joachim Haas transportierte bereits ein weiteres Mal mit seinem vollgeladenen LKW die teils gespendeten und teils gekauften Hilfsgüter an die ukrainische Grenze. Alexander Klein und ich begleiteten den Transport. Durch eine ab 1.April geltende, neue Regelung zur Einfuhr von humanitären Gütern in die Ukraine, war eine ungeplante Pause von 16 Stunden Wartezeit für ein neues Dokument nötig.

Nachdem zu Beginn des Krieges die Hilfsgüter noch relativ unbürokratisch ins Land gebracht werden konnten, sind nun mehr und mehr Bescheinigungen nötig. Das ist auch gut so, denn wichtig ist, dass die Hilfsgüter letztendlich bei den Einrichtungen ankommen, wo sie gebraucht werden.

Wie beim letzten Mal, wurde die Ladung in der Nähe von Lemberg umgeladen, sortiert nach medizinischen Bedarf, Lebensmittel, Hygieneartikel und diesmal auch wieder Tiernahrung – die Kinder auf der Flucht, konnten ihr Haustier oftmals nur in der Jackentasche mitnehmen. Die deutsche Tiernotrettung e.V. liefert Käfige und Halsbänder in die Ukraine, von daher ergänzte unsere Tiernahrung perfekt die Hilfe.

Medikamente, Verbandsmaterial, Krücken und Rollstühle gingen zur Versorgung von Verwundeten an Kliniken in Kiew und Lemberg. Es kommen momentan ganze Züge, voll mit Verletzten aus den Kriegsgebieten in Lemberg an, um dort behandelt zu werden.  

Lebensmittel werden momentan v.a. an der Front benötigt, aber ein Teil der Ladung ging auch wie schon bei der letzten Hilfslieferung an ein Kriegs-Waisenheim sowie mehrere Kinderheime, in denen Eltern ihre Kinder vorübergehend untergebracht haben. 

Von den Empfängern in der Ukraine, und im Namen der Familien Hein und Haas und von mir persönlich, meinen herzlichsten Dank Euch allen für die großzügigen Geld- und Sachspenden, sowie jede Art von Unterstützung dieser Hilfsaktion für die Menschen in der Ukraine.

Der Transport von Lebensmittel an die Front wird zunehmend schwieriger. Mein Schwager fuhr selbst unter Lebensgefahr einige Hilfsgüter an die Front im Südosten der Ukraine, wo auch einige Soldaten seiner Heimatgemeinde kämpfen. Sie freuten sich insbesondere über die verschlossenen und versiegelten und damit „sicheren“ Lebensmittel aus unserer Spendenaktion. In diesem Krieg kann man Niemandem mehr trauen und die Angst vor Sabotage ist groß.

Wie mein Schwager weiter berichtet, hat es ihn sehr bewegt, was der Krieg aus den Soldaten gemacht hat; die Schrecken und Bilder von kriegerischen Grausamkeiten, zivilen Opfern haben sie hasserfüllt und verbittert werden lassen. Wie sollen sie jemals wieder zu ihrem inneren Frieden finden ?

 

Die Situation in der Ukraine

Waren zu Beginn des Krieges noch militärische Ziele, Sendeanlagen, Kraftwerke und Treibstoffdepots im Fokus, sind dies mittlerweile fast nur noch zivile Ziele, ja sogar Flüchtlingsansammlungen. Täglich werden von der russischen Armee neue, noch grausamere Waffen und Raketen auf Zivilisten eingesetzt. 

Die Bilder der Kriegsverbrechen in Butscha tragen Putins Handschrift. Doch laut ukrainischem Geheimdienst finden diese angeordneten Massaker an Zivilisten aktuell in gleicher Weise auch an anderen Orten in der Ostukraine statt; allerdings werden die toten Zivilisten nun an Ort und Stelle von den Russen verscharrt oder verbrannt, so wie beispielsweise in Mariupol, um nicht an die Öffentlichkeit zu gelangen. Die Informationen von Augenzeugen aus den russisch besetzten Gebieten und Städten verheißen nichts Gutes: in der von Russen besetzten Stadt Cherson finden Säuberungsaktionen des der Armee nachrückenden, russischen FSB statt; Männer werden aus ihren Wohnungen gezerrt und verhaftet. Es besteht kein Kontakt mehr zur Familie und ihr Verbleib ist unbekannt.

Ebenso berichten Anwohner von Luhansk und Donetzk, dass angeblich bereits über 90.000 ukrainische Frauen und Kinder mit Bussen nach Russland verbracht wurden, dass jeglicher Kontakt zu ihnen abgerissen sei und niemand etwas über den Verbleib der Menschen weiß. Erinnerungen an die Verschleppung von hunderttausenden Ukrainern unter Stalin nach Sibirien werden wieder wach. Es ist zu befürchten, dass Putin den angeblichen „Genozid“, den er immer wieder der Ukraine vorgeworfen hat, nun selbst herbeiführt. Wieviel Blut muss noch fließen, bis der Westen eingreift ?

Der Krieg ist mittlerweile zum Alltag der Menschen in der Ukraine geworden. In den nicht von Russen besetzten Gebieten, wo noch Geschäfte funktionieren und Lebensmittel vorhanden sind, sind die Läden für ein paar Stunden geöffnet. Die Menschen decken sich für 1-2 Tage mit Lebensmittel ein; Hamsterkäufe gibt es nicht. Es gibt Menschen, die bereits seit Kriegsbeginn in U-Bahnstationen leben. Sie werden von ehrenamtlichen Helfern mit mobilen Suppenküchen versorgt. Diese Menschen sind zu arm, um flüchten zu können.

In den von Russen besetzten Gebieten herrscht Hunger. Es gelangen kaum Hilfslieferungen bis zu ihnen durch bzw. werden von russischen Soldaten beschlagnahmt. Russische Soldaten selbst haben oft nicht genug zu essen. Sie plündern Wohnungen und zwingen Ukrainer ihr Hab und Gut abzugeben.

In der Westukraine versucht man weitgehendst zum Alltag zurück zu kehren. Zwar heulen mehrmals am Tag die Sirenen, aber die Menschen versuchen ruhig zu bleiben. Dort wo zwischenzeitlich wieder Kindergärten öffnen, bekommen alle Kinder ein Etikett mit ihrem Namen, ihrer Blutgruppe und dem Namen der Eltern an ihre Kleidung angeheftet. Im Falle eines Angriffs und dem Tod des Kindes oder der Eltern, können die Behörden die Opfer zuzuordnen.

Mit den Meldungen von barbarischen Morden in den von der russischen Armee besetzten Gebieten und dem Raketenbeschuss von Flüchtenden setzt sich gerade eine neue Flüchtlingswelle von der Ostukraine in Richtung Westukraine mit unbekanntem Ziel in Bewegung. Nachdem die Westukraine bereits über 6 Mio. Flüchtlinge beherbergt sind deren Aufnahmekapazitäten nahezu erschöpft. Aktuell werden Schulen, Sanatorien und öffentliche Hallen zu Massenquartieren vorbereitet. Es ist anzunehmen, dass in Kürze auch weitere Flüchtlingsströme in Deutschland ankommen. Doch es gibt auch die umgekehrte Bewegung: an der ukrainischen Grenze sind zunehmend Ukrainerinnen zu beobachten, die wieder zurück in die Ukraine fahren. Sie haben ihre Kinder in Deutschland in Sicherheit gebracht und wollen nun in ihr Heimatland zurück, um die Armee und die Zivilverteidigung zu unterstützen.

In der Landwirtschaft ergibt sich ein kontroverses Bild: Während in der Westukraine die Aussaat von Getreide, Zuckerrüben und Ölfrüchten voranschreitet, ist dies in der Ostukraine kaum möglich. Verminte Feldwege, Blindgänger oder herumliegende Leichen auf den Feldern machen eine Bestellung der Felder unmöglich. Der Staat stellt den landwirtschaftlichen Betrieben aktuell Kredite in Aussicht, um damit Betriebsmittel für die Frühjahrsaussaat zu kaufen. Man geht aktuell davon aus, dass nur 60% der vorgesehenen Flächen für die Frühjahrsaussaat bestellt werden.

Immer noch lagern große Mengen an Weizen, aber vor allem an Mais aus der Ernte 2021 in der Ukraine. Aufgrund der zerbombten und verminten Verladehäfen ist ein Export mit dem Schiff nicht mehr möglich. Auch auf dem Landweg ist dies durch zerstörte Straßen und Brücken nur noch eingeschränkt möglich.   

Die Ukrainer sind überwältigt und gerührt, von der überschwenglichen und spontanen Hilfsbereitschaft der Deutschen; andrerseits verstehen sie nicht die Haltung der deutschen Regierung, die die Staatengemeinschaft bremst hinsichtlich Öl-/Gasembargo oder Verteidigungswaffen für die Ukraine. Gerade vor dem historischen Erbe der deutschen Besatzung von vor über 80 Jahren hätten sich die Ukrainer mehr und schnellere Unterstützung gegen die russischen Okkupanten erhofft.

„Man habe den Eindruck, dass es die deutsche Regierung den Ukrainern in keinster Weise zugetraut hätte, sich gegen Russland so tapfer zu wehren. Vielleicht wäre es der deutschen Regierung am liebsten gewesen, die Ukraine wäre unblutig okkupiert worden und man hätte „Business as usual“ folgen lassen können, ganz so wie es nach der Anektion der Krim geschehen ist“. Nun ist es aber anders gekommen und viele Versäumnisse, Fehler und Missstände der vergangenen 15 Jahre deutscher und europäischer Sicherheitspolitik kommen zu Tage.  

Liebe Freunde und Bekannte,

wir werden die Hilfsaktion weiterführen und werden auch weitere Spenden annehmen. Der nächste Transport ist für die Woche nach Ostern geplant. Veit Nübel und Herr Schwerdtle werden mit einem LKW der Zuckerrübenabfuhrgemeinschaft (LMZ Ludwigsburg) dankenswerterweise die nächste Hilfslieferung transportieren. Hier bieten wir auch die Möglichkeit an, anderen Hilfsinitiativen ihre Spenden mit in die Ukraine zu nehmen. 

Wer die Menschen in der Ukraine weiter unterstützen möchte, dessen Geldspende oder Sachspende kommt in vollem Umfang in der Ukraine an; Infos zur Ukrainehilfe unter www.haas-forstdienst.de

Herzliche Grüße

Hans-Albrecht Müller

   

Helfen Sie mit

Liebe Helfer/-innen aus Großrinderfeld und die, die es noch werden möchten,

zunächst herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden für die für die bereits bei uns eingetroffenen Flüchtlinge, vor allem aber für die Ukrainische Bevölkerung in den Kriegsgebieten.

So konnten wir vergangenen Samstag nach einer gelungenen Sortieraktion bei Winfried Berberich in Gerchsheim, bereits eine Menge Hilfsgüter nach Weikersheim befördern, die in einem großen Transporter zur polnische/ukrainische Grenze gebracht wurden. Dort wiederum wurden die Hilfsgüter in einen ukrainischen Transporter umgeladen und in verschiedene Orte gefahren und verteilt.

Geplant sind weitere Hilfsgütertransporte in die Kriegsgebiete, die über den Helferkreis koordiniert werden. Einen Bericht über diese Aktion haben wir auf die gemeindliche Homepage eingestellt. Die nächste Fahrt soll am 2. April 2022 stattfinden.

Hierfür werden folgende Sachspenden benötigt:

Arzneimittel:

  • schmerz- und fiebersenkende Mittel
  • Desinfektionsmittel (Flächen und Haut und Wund)
  • Verbandszeugs
  • Pflaster
  • Mull
  • sterile Binden
  • Klammerpflaster
  • Spritzen und Kanülen
  •  Erste-Hilfe-Kits
  • Kochsalzlösung
  • Kohletabletten

Haltbare Lebensmittel:

  • haltbares Brot
  • Konserven (mit Öffnungsring)
  • Nudeln
  • Proteinpulver zum Anrühren (Kraftsport)
  • kalorienreiche Nahrung (Sondennahrung, Astronautennahrung)
  • Getränke (Wasser in PET-Flaschen, Tetrapacks)
  • Tee (Beutel und Granulat zum Anrühren)

Gegenstände:

  • Powerbanks
  • Batterien
  • Taschenlampen
  • Wasserfilter für den Outdoorbereich
  • Kompass
  • Ferngläser

Hygieneartikel:

  • Waschlotionen
  • Waschmittel
  • Zahnbürste/ und -pasta
  • Cremes
  • Haarbürsten
  • Pflegeprodukte für Babys 

Die Spenden können wieder bei Winfried Berberich, Margeritenstraße 2, Gerchsheim, Telefon 09344/1254 oder bei Christine Banzer, Hintere Gasse 29, Großrinderfeld, Telefon 09349/1547 abgegeben werden.

Das sind momentan die ersten Hilfsaktionen, koordiniert durch den Helferkreis. Nun gilt es die nächsten Schritte für die Flüchtlinge, die uns zugeteilt werden, zu unternehmen.

Hierzu bitten wir um Mithilfe aus der Bevölkerung aller Ortsteile und freuen uns über zahlreiche Unterstützung. Geplant ist wieder, verschiedene Gruppen zu bilden. Je nachdem, in welchem Bereich ihr unterstützen wollt, bitten wir um Kontaktaufnahme zum/zur Ansprechpartner/-in.

Versorgungs-(Kleider)kammer, um die Ankommenden mit dem Wichtigsten zu versorgen.
Ansprechpartnerin: Christine Banzer, Telefon 09349/1547, Hintere Gasse 29, Großrinderfeld

Kontakte, um zusammen mit dem Familienzentrum ein erstes Kennenlernen und Kontakte zu ermöglichen, z.B. in Form eines Begrüßungskaffees
Ansprechpartnerin: Birgit Reinhart, Telefon 09349/242)

Sprache/Dolmetscher, um den Angekommenen die ersten/nötigsten Sprachkenntnisse zu vermitteln.
Ansprechpartner: Emil Baumeister Tel. 09344/343)

Hilfstransporte und Hilfsgüter. Hier werden Personen benötigt, die alle ankommenden Sachspenden sortieren, umverpacken, beschriften, etc. in Gerchsheim, Margeritenstraße 2. (Bitte warm anziehen, da es in der Halle kalt ist).
Ansprechpartner: Winfried Berberich, Telefon 09344/1254

Zusammenführen wollen wir die freiwilligen Helfer-/-innen bzw. die Aktionen über das Familienzentrum Großrinderfeld, Ansprechpartner: Dominik Ott Telefon 0151/17 61 93 54 oder d.ott(@)caritas-tbb.de  

Überlegt euch bitte wo/wie ihr mit anpacken wollt und meldet euch an der für euch passenden Stelle, denn leider müssen wir davon ausgehen, dass die Not, die dieser schreckliche Krieg auslöst nur mit sehr, sehr viel Hilfsbereitschaft ein wenig gelindert werden kann.

Nach wie vor können Spenden auf das Spendenkonto der Gemeinde Großrinderfeld getätigt werden:
IBAN: DE84 673 52565 0002 0041 58
BIC: SOLADES1TBB

Verwendungszweck: Ukrainehilfe

Das Finanzamt akzeptiert anhand des Kontoauszuges Spenden von bis zu 300 Euro ohne Spendenquittung.

Euer
Helferkreis

 

Bericht über den ersten Hilfstransport in die Ukraine

Liebe Freunde und Unterstützer der Menschen in der Ukraine,

Die Versorgungslage wird immer dramatischer; zum einen im Kriegsgebiet selbst, wo es keine Nahrungsmittel mehr zu kaufen gibt, zum anderen in den Regionen der Ukraine, wo die Flüchtenden Zuflucht suchen. Wir, die Weikersheimer Familien Haas, Hein und Müller haben die Initiative ergriffen und eine gemeinsame Hilfsaktion für die Ukraine ins Leben gerufen. Es ist unglaublich, welche Kräfte, welche Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung hier gerade mobilisiert werden. Innerhalb weniger Tage war eine ganze LKW-Ladung an Sachspenden zusammengekommen.

Nachfolgend ein gekürzter Bericht (über den 2. Hilfstransport am 19./20.März), den Hans Albrecht Müller verfasst hat:

Vergangenes Wochenende waren Familie Haas, Alexander Klein und ich mit über 20 Tonnen an gespendeten Hilfsgütern zu einem weiteren Hilfstransport in die Ukraine aufgebrochen.

Als wir auf ukrainischer Seite der Grenzkontrolle ausstiegen, kam unvermittelt ein ukrainischer Zöllner auf uns zu. Er drückte jedem von uns die Hand und bedankte sich herzlich im Namen seiner Landsleute für unsere humanitäre Unterstützung.

Nach Lemberg zu fahren war riskant; deshalb trafen wir meinen Schwager kurz hinter der Grenze; am frühen Morgen und bei strengem Frost waren die Hilfsgüter – gepackt auf Paletten und beschriftet nach vorbildlicher, „deutscher Manier“ – schnell umgeladen. Mein Schwager erreichte am Nachmittag das Verteillager in der Ukraine. Kaum angekommen, luden viele Helfer den LKW aus, sortierten die Waren und packten sie, entsprechend den von der Front eingehenden Bedarfslisten aus den verschiedenen Regionen, neu zusammen, um sie dann wieder in kleinere Transporter zu verladen. Diese bringen die benötigten Hilfsgüter an die Front, zu Kliniken und Lazaretten oder auch, wie in unserem Fall, an ein erst vor kurzem eingerichtetes Waisenhaus.

Mein Schwager bittet uns, Orte und Namen geheim zu halten oder auch Fotos mit Kennzeichen der Transportmittel nicht zu veröffentlichen. Russische Kollaborateure bringen Helfer und Gerät in Lebensgefahr, sodass diese schnell zu Zielen von Angriffen werden. Die Frontlinie verändert sich täglich. Oft werden selbst zivile Fahrzeuge, Feuerwehren oder gar Sanitäter von den Besatzern beschossen.

Liebe Freunde und Bekannte, für die ungeahnte Hilfsbereitschaft und Unterstützung der geleisteten humanitären Hilfe in jeglicher Form gilt mein ganz persönlicher Dank. Die Familien Haas, Hein und Müller werden weiter Spenden annehmen und in Kürze den nächsten LKW auf den Weg bringen.

  

Bald am Ziel angekommen

Liebe Helferinnen und Helfer,

nach unserer ersten Hilfsgütersammelaktion in Großrinderfeld konnten wir vergangenen Samstag, 26. März bereits einen Auto-Anhänger mit Spenden nach Weikersheim schicken, die von dort weitertransportiert wurden nach Polen - siehe hierzu nachfolgenden separaten Bericht.

Weitere Hilfsgüter von uns, aber auch aus anderen Ortschaften, wurden am Montag, 28. März, mit einem 7,5 Toner zu einem Zwischenstop nach Polen gefahren, dort umgeladen und sind jetzt auf dem Weg in die Krisengebiete. 
Nach 15stündiger Fahrt sind unsere Fahrer wieder gut in Deutschland gelandet.

Wir hoffen, dass alle Spenden die hilfsbedürftigen Menschen erreichen und danken noch einmal für eure Unterstützung.

Euer
Helferkreis

 

Infobereiche