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Neues aus Großrinderfeld

Infos aus der Zahnarztpraxis zum Coronavirus

Liebe Patienten,
 
wir möchten dass Sie und auch Wir, dass Alle gesund durch die Corona-Krise kommen!
 
Bei der Corona-Erkrankung (Covid 19, Erreger: SARS-CoV-2) handelt es sich um eine Infektionserkrankung mit einem neuen Virus, die symptomlos verlaufen kann, die mild verlaufen kann, die aber auch zu schweren Atemwegserkrankungen (Erkrankungen des respiratorisches Systems, der Bronchien oder Lunge) führen kann. Erste Krankheitszeichen sind Husten, trockener Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige  Betroffene leiden zudem an Durchfall. Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.
Die Viren werden überwiegend durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion übertragen.
 
Ohne Test sind Erkältungssymptome, ein grippaler Infekt, die echte Virusgrippe nicht von einer Coronainfektion zu unterscheiden! Falls bei Ihnen oder einer Kontaktperson entsprechende Symptome weniger als 14 Tage zurück vorlagen, sollten Sie zuhause bleiben und telefonisch einen Arzt kontaktieren.
 
Die Eindämmung der Ausbreitung der Coronaerkrankung ist wichtig, auch um besonders gefährdete Mitmenschen, das sind die Älteren, Menschen mit einer Immungeschwäche und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Diesen Menschen gilt unsere Solidarität und eine besondere Verantwortung der gesamten Bevölkerung!
Die intensivmedizinische  Versorgung unseres Gesundheitssystems darf durch übermäßige Erkrankungsraten auf keinen Fall überfordert werden, damit weiterhin die bestmögliche Betreuung der darauf angewiesenen Erkrankten aufrechterhalten werden kann, um möglichst große Heilungschancen zu gewährleisten.
 
Um Sie zu schützen, werden wir geeignete Maßnahmen treffen:
Wir nehmen alle hygienischen Vorkehrungen, wie bisher auch, weiterhin sehr ernst!
Alle Patienten, denen ein Infektionsrisiko bekannt ist, das sind 1. Personen mit Aufenthalt in einem Risikogebiet (Informieren Sie sich bitte dazu auf den Seiten des RKI) oder 2. Menschen mit ungeschütztem Kontakt zu einem möglichen Virusträger mit weniger als zwei Metern Schutzabstand oder 3. Patienten bei denen bereits eine Coronainfektion bekannt ist, sollen keinesfalls direkt in unsere Praxis kommen, sondern zunächst ausschließlich telefonisch mit unserer Praxis Kontakt aufnehmen, damit das weitere Vorgehen zunächst telefonisch besprochen werden kann. Dazu haben wir auch entsprechende Informationen an den Eingangstüren angebracht.
 
Verschiebbare Behandlungen bei Risikopatienten werden wir dann auf einen risikolosen Zeitpunkt verschieben.
 
Nicht verschiebbare Notfallbehandlungen bei Risikopatienten (in sehr engem Sinne ausschließlich Maßnahmen zur Schmerzbeseitigung!) werden nur unter besonderen Vorkehrungen stattfinden unter Separation von den übrigen Patienten z.B. am Ende eines Behandlungstags/-vormittags. Beim Betreten der Praxis werden diese Risikopatienten nach Händedesinfektion sofort mit Mundschutz und Handschuhen ausgestattet und ohne Aufenthalt in unserem Wartezimmer erfolgt dann die Behandlung mit spezieller Schutzausrüstung. Dies bedeutet für uns einen hohen logistischen Aufwand. Haben Sie deshalb Verständnis, dass unter diesen Umständen nach sehr enger Indikation ausschließlich Maßnahmen zur Schmerzbeseitigung stattfinden können, um eine Infektionsgefährdung des Personals und anderer Patienten zu verhindern!
 
Durch gezielte Befragung/Anamnese wollen wir zunächst Risikoträger, das sind Menschen die sich vor weniger als 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben und Menschen, die möglicherweise Kontakt mit Coronainfizierten hatten, identifizieren.
 
Wir werden nach Krankheitssymptomen fragen als da sind:
- Fieber,
- Husten,
- Atemwegsprobleme wie Kurzatmigkeit,
- Muskel- und Gelenkschmerzen,
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen,
- Übelkeit/Erbrechen,
- trockene, verstopfte Nase,
- Durchfall.
Wir sind dabei alle auf Ihre ehrliche Auskunft angewiesen!
 
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Durchfall (Diarrhoe) oft noch vor allen anderen als erstes Symptom auftritt!
Bei einem zusätzlichen ein Infektionsrisiko Ihrerseits, siehe oben, sollten Sie dann hellhörig werden!
Aufschiebbare Behandlungen werden wir bei diesen Infektionspatienten verschieben bis kein Risiko mehr besteht.

Wann ist man nicht mehr infektiös?
Sieben bis zehn Tage nach den ersten Symptomen (ist nicht der Infektionsbeginn!), dann ab jeder Verschlechterung des Zustandes erneut weitere sieben bis zehn Tage später und nach jeweils zwei negativen Tests auf das Coronavirus.

Mit Vernunft in unserem Handeln, der Bereitschaft zu den erforderlichen Einschränkungen,  gegenseitiger  Rücksichtnahme und der gebotenen Vorsicht werden wir alle die Herausforderungen dieser Krise bewältigen!
 
 
Bleiben Sie gesund!
 
Ihr Praxisteam
Zahnarztpraxis Dr. Bernhard Englert