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Neues aus Großrinderfeld

Stromnetzausbau: Netze BW investiert 1,5 Millionen Euro

Großrinderfeld. Die Netze BW GmbH investiert über 1,5 Millionen Euro in das Mittelspannungsnetz im Gemeindegebiet Großrinderfeld. Ab Montag, 23. September, verlegt die Netzbetreibergesellschaft der EnBW neue 20.000-Volt-Kabel von Großrinderfeld über Ilmspan und Schönfeld nach Gerchsheim. Die Tiefbauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Maßnahme dient der Erhöhung der Übertragungsfähigkeit des Verteilnetzes und ist somit ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit auch der Nachbarkommunen Werbach und Wittighausen.
 
„Neben der zuverlässigen Bereitstellung der benötigten elektrischen Energie ist die Integration der zahlreichen Wind- und Photovoltaikanlagen für uns als Netzbetreiber durchaus eine Herausforderung – eine Herausforderung aber, die wir mit unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut im Griff haben und auch weiterhin meistern werden“, erklärt Arno Gärtner, Projektierer der Netze BW.
 
Die Investitionsmaßnahme ist in drei Bauabschnitte gegliedert und verläuft zunächst zwischen Großrinderfeld und Ilmspan in großen Bereichen parallel zur Kreisstraße K 2882. Der zweite Abschnitt verbindet Ilmspan und Schönfeld mit den neuen Erdkabeln, um dann im dritten Abschnitt von Schönfeld kommend im Gewerbegebiet Geißgraben in Gerchsheim zu enden. Zur Schonung der Ressourcen wurde die Kabeltrasse in enger Abstimmung mit dem Umweltschutzamt geplant und festgelegt.
 
Im Zuge der Maßnahme muss die Bundesautobahn A 81 zweimal unterquert werden. Diese Querungen werden mithilfe des so genannten Spülbohrverfahrens durchgeführt. Ein steuerbarer Bohrkopf stellt dabei zunächst eine Pilotbohrung her. An das Gestänge der Pilotbohrung wird dann ein Kegel zur Aufweitung der Bohrung auf den erforderlichen Rohrquerschnitt sowie ein Kunststoffrohr befestigt und durch die Pilotbohrung zurückgezogen. Abschließend werden die benötigten Kabel in die Rohre unter der Autobahn eingezogen, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen.
 
Zudem kommen auf weiten Teilen der Trasse ein Kabelpflug sowie eine Kabelfräse zum Einsatz, welche mehrere Arbeitsschritte bündeln (Pflügen bzw. Fräsen, Kabelverlegung, Wiederverschließen) und somit ein besonders effizientes Arbeiten ermöglicht.
 
Insgesamt verlegt die Netze BW über zwölf Kilometer Erdkabel. Im Vergleich zu Überlandleitungen sind diese wesentlich besser vor witterungsbedingten Einflüssen wie Blitzschlag oder Sturm geschützt. Darüber hinaus haben sie größere Querschnitte und können mehr Strom transportieren. Nicht zuletzt reduziert sich der Instandhaltungsaufwand.
 
Im kommenden Frühjahr soll die Gesamtmaßnahme beendet sein. Nach Inbetriebnahme der neuen Erdkabel werden die bestehenden 20.000-Volt-Freileitungen zwischen Ilmspan und Schönfeld sowie Schönfeld und Gerchsheim nicht mehr benötigt und zu einem späteren Zeitpunkt abgebaut.

Weiter Infos finden Sie in anhängender Pressemitteilung.
 
 
Freundliche Grüße
i. A. Jörg Busse
Pressesprecher Regionale Kommunikation
Kommunikation & Politik
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Schelmenwasenstraße 15 · 70567 Stuttgart
Telefon: +49 711 289-88235 · Telefax: +49 711 289-87953