Wappen und Schriftzug Großrinderfeld

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Ortsmitte, Rathaus Großrinderfeld und Feldweg - Gemeinde mit Lebensqualität

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Ilmspan

Ortsteil

Landschaftsaufnahme von Ilmspan

Der Ortsteil Ilmspan zählt 365 Einwohner. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 309 üNN und weist eine Gemarkungsgröße von 734 ha auf.

Der Ortsname geht urkundlich bis in 14. Jahrhundert zurück. 1367 ist von "Ilmspunt", 1401 von "Ylmespuendt" und 1540 von "Ilmispundt" die Rede.

Geschichte

Ilmspan war durch Zimmern-Luden´sches Erbe Besitzung der Rieneck und seit 1454 ihrer Nachfolger der Leuchtenberg. Im Jahre 1646 kam Ilmspan an Würzburg. Die Pfarrei, die in den Statuten des Kapitels Taubergau der Erzdiözese Mainz vom Jahre 1344 als zu diesem Kapitel gehörig aufgezählt wird, trat 1656 in die Diözese Würzburg über, ging dann ein und wurde erst 1725 neu errichtet.

Ilmspan gehörte als würzburgsches Lehen der Grafen von Rieneck, dann der Landgrafen von Leuchtenberg zur Herrschaft Grünsfeld und kam mit dieser 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1804 an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur) und 1806 unter die Landeshoheit des Großherzogs von Baden. Die Gemeinde unterstand bis 1813 dem standesherrlichen Amt Grünsfeld, von 1813 bis 1849 dem Amt Gerlachsheim, von 1849 bis 1851 dem Bezirksamt Tauberbischofsheim und anschließend wieder dem Amt Gerlachsheim. Seit Aufhebung des Bezirksamts Gerlachsheim am 12. Juli 1864 zählt Ilmspan zum Amtsbezirk bzw. Landkreis Tauberbischofsheim.

Ilmspan besaß 1578 "weder Schultheißen oder Gericht, sondern die Unterthanen seindt schuldig, an dem Stadtgericht zu Grünsfeldt Recht zu geben und zu heben". Auch 1669 standen der Gemeinde nur "Centschöffe und die vier Geschworenen Schieder zu Ilmspandt" vor, die einen für Katharina Schwab ausgestellten Geburtsbrief vom Oberamt zu Grünsfeld beglaubigen ließen. Schultheiß, Bürgermeister und Gericht zu Ilmspan sind ab 1714 nachzuweisen. Das von den Einwohnern am 15. August 1811 unterschriebene Vollmachts-Formular zur Gemeinds-Huldigung ist beglaubigt mit einem Prägesiegel, das nur die Inschrift GERICHTSSIGEL ILMSPAN aufweist. Auch die späteren Lacksiegel und Farbstempel der Gemeinde tragen nur den Ortsnamen.

Wappen

Wappen Ilmspan

Auf Grund des Generalerlasses des Ministeriums des Innern vom 06. Mai 1895 bat Ilmspan als erste Gemeinde des Bezirksamts Tauberbischofsheim das Ministerium noch im gleichen Jahr um den Entwurf eines Gemeindewappens. Das vom Ministerium mit der Ausführung beauftragte Generallandesarchiv schlug der Gemeinde ein Wappen vor. Es zeigt vorn das rienecksche, hinten das leuchtenbergsche Wappen, im Herzschild die Würzburger Fahne und weist so auf die Vergangenheit der Gemeinde hin. Anfang Januar 1896 gab der Gemeinderat diesem Entwurf seine Zustimmung.

Pfarrkirche

Kirche in Ilmspan

Die Kath. Pfarrkirche "St. Laurentius" wurde nach Plänen des Neumannschülers Johann Michael Fischer errichtet (1766/67). Sie steht unter Denkmalschutz. Die mit Rokoko-Dekor versehenen Seitenaltäre, Baldachinaltar und Glorie sind nach dem Vorbild "St. Peter" in Rom gestaltet. Die Figuren von Petrus und Paulus zieren die barocke Innenausstattung.

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